Camp Q -
Die Leadership
Konferenz für Querdenker

Die moderne Arbeitswelt reflektieren, Impulse zur Führung der Zukunft erhalten, Gleichgesinnte treffen und Raum haben zum QUERDENKEN -

das alles ist #CampQ!

Hier geht's in Kürze zum Review

 

"New Work! New Values? New Leaders?"
unter diesem Titel veranstaltete Creating Corporate Cultures am 4. Mai 2018 in Berlin das zukünftig jährlich stattfindende #CampQ für Führungskräfte, Vor- und Querdenker, die sich jeden Tag  den Herausforderungen von "New Work" stellen. Im Austausch mit namhaften Speakern sowie weiteren  "Transformationsgestaltern"  wurde unter anderem diskutiert:

Wie verändert New Work den Führungsalltag?
Was brauchen Organisationen, um zukunftsfähig zu sein?
Braucht es neue Führungsmethoden, andere Werte oder gar neue Führungskräfte?

Neuland betreten. Sich im Camp in die Arbeitswelt von Morgen begeben und die Zukunft der Führung erfahren. 170 Teilnehmende erlebten ein innovatives Veranstaltungsformat.

 

Speaker


 

Was Querdenken bedeutet, haben wir auch unsere Speaker gefragt:

  • Liz Mohn

    Stellv. Vorstandsvorsitzende,
    Bertelsmann Stiftung

    "Querdenken bedeutet für mich, Wissen in einem Netzwerk zu teilen und durch die Vielfalt an Erfahrungen von Menschen viele Köpfe ans Denken zu bringen."

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  • Tim Höttges

    CEO,
    Deutsche Telekom AG

    "Querdenken bedeutet für mich, neue Wege aufzuzeigen. Querköpfe versperren sie."

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  • Heike Bruch

    Professorin,
    Universität St. Gallen

    "Querdenken bedeutet für mich, dass Gedanken keine Grenzen gesetzt sind und keine Idee tabu ist, wenn es darum geht Veränderung zu schaffen."

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  • Anders Indset

    Wirtschaftsphilosoph und Unternehmer

    "Querdenken heißt für mich, die Grenzen des Denkens zu sprengen.“

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  • Christian Sewing

    Stellv. Vorstandsvorsitzender,
    Deutsche Bank AG

    "Querdenken heißt für mich Bekanntes in Frage zu stellen, ganz neue Blickwinkel einzunehmen und den Mut haben, Fehler zu machen."

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  • Miriam Janke

    Moderatorin und Journalistin

    "Querdenken bedeutet für mich, anders denken - und dann auch anders handeln als traulich eingewohnt.“

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Was ist #CampQ?


 

Unser Titel „New Work! New Values? New Leaders?“ zeigte: Wir setzen neue Impulse durch Inhalte, Interaktion, Spaß und Begeisterung. Das #CampQ – Die Leadership Konferenz für Querdenker war auf jeden Fall eins: keine Konferenz mit Mainstream-Diskussionen, auf der man bis zur Kaffeepause seine Ruhe hat. Eine Tagung, in der man sich zurücklehnt und zuhört war gestern. Neben vielen neuen Veranstaltungselementen hat das #CampQ auch DIE Experten zum Thema Führung zu Wort kommen lassen: DIE TEILNEHMENDEN!

Was demotiviert sie als Führungskraft?
Was treibt sie an?
Wo stoßen sie an Grenzen?
Wie stellen sie sich die Arbeit der Zukunft vor,
für sich persönlich und für ihre Organisation?

In einer interaktiven Umgebung lernen, kontrovers diskutieren sowie Erfahrung und Wissen austauschen - das #CampQ  hat durch die lebendige, inspirierende Atmosphäre neuen Schwung in die Führungsaufgaben der Teilnehmenden gebracht! 

Bring a Friend!
"Viele Köpfe ans Denken bringen", war ein Motto Reinhard Mohns. Lernen gelingt am besten gemeinsam. Und: Vielfalt fördert Querdenken. Wir haben das ehemalige Alumni-Meeting neu konzipiert und öffneten erstmalig  unsere Veranstaltung auf Wunsch vieler Alumni. Die Interaktionen und der Austausch von Teilnehmenden mit unterschiedlichen Erfahrungen, Sichtweisen und Hintergründen hat gezeigt: Die Mischung macht's!

Auch zum nächsten #CampQ können Sie gerne interessierte Kolleginnen und Kollegen oder Geschäftspartner mitbringen und auf unsere Veranstaltung in Ihrem Netzwerk aufmerksam machen. Wir freuen uns auf jeden neuen Teilnehmenden, der als Mensch mit seiner ganz eigenen Geschichte und Sichtweise, sicher das #CampQ bereichern wird.  

Was bisher geschah
Lesen Sie hier über den Erfolg aus 10 Jahren unserer Alumni-Meetings und über die Executive Trainings.


 

Was ist Ihr Thema?


 

Und Sie so? Was heißt Querdenken für Sie? Wie denken Sie über unsere Headline "New Work! New Values? New Leaders?" Neuer Blickwinkel oder Revolution? Frischen Wind hineinbringen oder alles über den Haufen werfen? Benennen Sie uns das Thema, das Sie aktuell umtreibt! Der hier eingegebene Text wird nach kurzer redaktioneller Prüfung auf dieser Seite veröffentlicht und kann von Teilnehmenden des #CampQ sowie Besuchern dieser Seite geliked werden.

Und? Ist IHR Thema schon dabei? Wenn ja, "liken" Sie munter drauf los, wenn nicht lassen Sie uns  wissen, was Sie als Führungskraft, Trainer, Berater, Querdenker, Interessierter etc. ... aktuell beschäftigt.

 

 

Quer denken - quer sprechen - quer handeln (dürfen)

Quer denken ist eine schöne Idee, nur reicht sie nicht aus!
Sie muss verbunden sein mit dem persönlichen Mut diese Gedanken auch in der (betrieblichen) Öffentlichkeit auszusprechen und vor allem (!) auch mal dementsprechend handeln zu können. Das heißt nicht, dass jede "verquere" Idee zur Umsetzung kommen sollte.
Es heißt aber sehr wohl, dass Unternehmen und Organisationen echte Freiräume schaffen müssen Neues, Ungewohntes, Queres zu testen, Um-und Abwege zuzulassen und Fehler als konstruktive Wissensquelle zu nutzen. Nur so entstehen die viel beschworenen selbstverantwortlichen und motivierten Experten und Expertinnen!
Hier braucht es Unternehmenskulturen, die sich der eigenen Limitierungen bewusst werden und mutig und vor allem ergebnisoffen ausprobieren.

New Work mit alten Tugenden

Wie neu ist New Work eigentlich? Bzw. welche Art Führung braucht es? Ist das alles so neu oder kehren wir doch wieder zu Werten zurück, die eigentlich schon lange gültig sind?
Die Artikel in den Manager Magazinen dieser Welt haben immer wohlklingendere Überschriften - im Inhalt tauchen dann doch oft vertraute Tugenden auf: Vorbild sein, Vertrauen schaffen und schenken, Mut haben, Fehler machen und diskutieren, menschlich bleiben - in der Begegnung miteinander. Und je weniger ich mein Team in der realen Welt sehe, umso wichtiger wird all das. Ein beliebtes Thema ist die viel gerühmte Fehlerkultur. Es wirklich umzusetzen - das ist die Herausforderung. Und an der Stelle wird es dann neu und wahrscheinlich auch ungewohnt: Wie wäre es denn wirklich, Fehler zu thematisieren, um daraus zu lernen? Wie wäre es, Werte nicht nur zu predigen, sondern sie vorzuleben? Wir brauchen Menschen, in einer digitalen Welt umso mehr, denn ohne Menschen keine neue Arbeitswelt. Bleibt Mensch und öffnet Euch mutig für das Neue!

"New Work" - und dann so? Vom Schlagwort zum Schlagabtausch

Agil, slash-slash, female shift - es gibt viele Worte, die rund um den Megatrend New Work in aller Munde sind. Noch jedoch haben sich diese Begriffe von der Behauptung aus oftmals weder in Richtung Hirn noch in Richtung Herz in der jeweiligen Unternehmenskultur durchgesetzt. Sie machen sich gut, sie müssen sein, will man als modernes Unternehmen gelten. Welche Auswirkungen die veränderten Arbeitsrealitäten auf Personalführung, auf Projektarbeit oder die Work-Life-Balance der im permanenten Beta-Modus Beschäftigen haben, das wird häufig viel zu wenig nachgehalten oder gar evaluiert. Welche Strategien gibt es, die neuen Modelle durch bereits vorhandene Erfahrungen auf den Prüfstand zu stellen und entsprechend anzupassen? Wie kommt man vom Schlagwort zum Schlagabtausch? Brauchen wir auch hierfür Srcum Master? Konkret interessiert mich die Frage nach Führungspositionen in Teilzeit. Dies aber, weil ich als Frau in Führungsposition in Teilzeit mit kleinem Kind persönlich "betroffen" bin. Grundsätzlich könnte man eine solche Schlagabtausch-Arena zu fast jedem Thema der schönen neuen "New-Work"-Welt aufmachen.

Director Projects, Portfolio & Capacity Management

Querdenken heißt für mich - das heroische Führungsbild aus meinem Kopf zu verbannen und Unsicherheit als Chance zu begreifen mehr Verantwortung zu übernehmen.

Wie viel Digitalisierung benötigt der Mensch?

Quer denken bedeutet für mich auch die Frage zu stellen: Wie viel Digitalisierung braucht der Mensch?
Die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer digitalen Arbeitswelt ermöglicht für viele die gewünschte und geforderte Flexibilität ihrer Arbeit. Die Möglichkeit des Home-Office erscheint ideal für Familien zu sein. Das mobile Arbeiten im Kaffeehaus, im Park ideal für diejenigen, die keine Bürostruktur benötigen.
Doch ist dies wirklich so ideal?
So beklagen auch Arbeitnehmer eine Reduktion, ja Verarmung des sozialen Austausches, der sonst bei einer Kaffeepause, auf dem Flur oder beim Kopierer stattgefunden hat. Dieser diente oftmals auch dem schnellen Austausch von Informationen bzw. dem Erlangen von Wissen für ein aktuelles Problem. Nicht mehr vor Ort zu sein, bedeutet auch, dass Informationen oftmals nur mehr digital transportiert werden? Ist dies nun schon das benötigte Wissen? Oder muss es durch weitere (digitale) Nachfragen erst dazu gemacht werden. So entsteht statt Entspannung ein neues Spannungsfeld. War nicht das Gegenteil geplant? Ein Wohlfühlen am Arbeitsplatz. Ein transparenterer Umgang miteinander.
Wie wirkt sich diese Veränderung auf die Unternehmenskultur aus? Auf die Verbundenheit zum Unternehmen. Auf das soziale Miteinander im Team.
Oder sind all dies keine Faktoren mehr. In unserer heutigen NEW WORK.

Wie der Fisch....

Querdenken fängt wie der Fisch am Kopf an... nur stickt es im Bestenfall niemandem, so dass neue Impulse und Ideen entstehen können.
Dazu braucht es ein Management und das Selbstverständnis im Management, dass Querdenken ein essenzieller Teil neuer Arbeitsformen ist. Wenn es darüber hinaus gelingt, Querdenken als Kulturtechnik zu verankern, es freizustellen sich in der Form einzubringen, die die eigenen Potenziale und Fähigkeiten am besten mit denen der anderen Organisationsmitglieder verbindet und so Emergenz erzeugt, dann ist Querdenken nichts verqueres mehr, sondern eine komplexe und damit zeitgemäße Form der Zusammenarbeit. Vielleicht die Beste.

Querdenken in Zeiten des Neofeudalismus

Querdenken war historisch stets das Privileg feudaler Eliten. Im Ergebnis stagnierten Gesellschaften, individuelle Freiheit wurde aufs Paradies verschoben. Erst die Aufklärung erhob das Querdenken zum Menschenrecht und läutete damit eine bis heute andauernde Phase des liberalen Massenwohlstandes ein. Derzeit verblassen allerdings diese Werte der Aufklärung wieder. Die bürgerlichen Eliten als ihre größten Nutznießer sägen fleißig am eigenen Ast, indem sie die Mühseligkeit der aufgeklärten Gesellschaft zunehmend einem albernen Neofeudalismus opfern.

Wer sich heute eigenständig und ohne dynastischen Rückhalt ans Querdenken wagt, gefährdet mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit seine Existenz. Sollte also unsere reife Bürgergesellschaft nicht demnächst die drängendsten Widersprüche aus nationaler Identität, Rechtsunsicherheit, internationaler Verbundenheit und Vertrauen in unsere mitteleuropäische Kultur mittels mehrheitsfähiger Visionen klären, besteht wenig Grund zur Hoffnung auf einen langfristigen Bestand unseres westlichen Wertekanons und damit den Erhalt unseres Wohlstandes.

Zbigniew Brzeziński weissagte vor Jahrzehnten die finstere Vision des heute in unseren Verlagshäusern vorzüglich kultivierten "Tittytainment". Alleine das gibt täglich mehr als genug Anlass zum Querdenken. Ich hoffe inständig auf eine freche Jugend, die wieder einmal alle Warnungen in den Wind zu schlagen bereit ist.

Wir möchten Teil einer Jugendbewegung sein

Die Jugend kommt in den Betrieben an und nicht zum ersten Mal setzt sich die Generation der Alteingesessenen misstrauisch und schaulustig mit dem Neuen auseinander. Unter dem vorsichtigen Slogan des "sowohl-als-auchs" erklärt man neue Wertesysteme immerhin für existenzberechtigt. Danke, gleichfalls übrigens. Aber wissen Sie, wer mich groß gezogen hat? Eine Generation, die noch den Unterschied zwischen Richtig und Falsch weiß. Und so lernen wir alle miteinander. Ich zum Beispiel: an den Wert meiner Werte zu glauben, für meine Überzeugungen einzustehen, meine Schatten zu integrieren, die sich ab und zu aus Versehen nach der Anerkennung des Chefs ausrichten. New ... ist die Sehnsucht nach der Gültigkeit menschlicher Reife als Teil der Arbeitswelt. Anstatt unsere Ansprüche an andere zu formulieren, sollten wir uns über den Unterschied zwischen unserem (Quer-)Denken und Verhalten (und ich meine nicht Handeln) beschäftigen. Und dann wird schnell klar: Viele Grenzen setzen wir uns selbst und nicht andere.

Ist es schon?

Mit dem Querdenken ist es ein wenig so wie mit der Kunst. Ist es schon? Hat es etwas davon? Ist es das gar nicht? Mancher Bezugspunkt nennt etwas quer, das nicht gerade genug scheint. Ein anderer viel zu gerade für eine schöne Schräge. Alle aber sind sich einig, dass Querdenken in uns ein Gefühl wachruft, das wir oft äußern mit einem "Was ist das denn?". Der quere Gedanke ignoriert Bezugsgrößen und Konsens. Und gleich wie weit hergeholt er sein mag, ein wahrer Kern in ihm lässt sich nicht von der Hand weisen. Er verfolgt in der Nacht. Er hallt im morgendlichen Reden und Handeln im Meeting nach. Und er ist nicht tot zu kriegen. Denn er wartet ja nur noch auf seine große Geliebte: die Innovation, die ihm endlich zur Umsetzung verhilft. Die Hochzeit der beiden steht übrigens unter einem mitreißenden Motto: New Work. Und irgendwie kommt da schon wieder so ein Gedanke auf...

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