Bearbeitung eines Fragebogens
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Bewertung der Folgen der Digitalisierung entzweit Führungskräfte

Führungskräftebefragung im Mai 2015

Führungskräfte erwarten tiefgreifende Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft durch die Digitalisierung. Am stärksten betroffen scheinen demnach geringqualifizierte Kräfte. Ihr Risiko, im Unternehmen nicht mehr gebraucht zu werden, steigt, während hochqualifizierte Kräfte kaum Arbeitsmarkteffekte befürchten müssen. 

55 %

der befragten Führungskräfte erwarten Auslagerungen einfacher Tätigkeiten


Auch unternehmensintern verschieben sich die Machtverhältnisse: 81% der Befragten sehen eine stärkere Kommunikation auf Augenhöhe in vernetzten Arbeitsorganisationen. Vorgaben sind out – Hierarchien und Machtverhältnisse verlieren an Bedeutung, während der Einfluss der Kunden steigt.

Auch Möglichkeiten einer zunehmenden Transparenz durch die Digitalisierung sehen Führungskräfte durchaus ambivalent: einerseits befürchten viele eine stärkere Kontrolle durch die Vorgesetzten, andererseits könnten sich viel auch eine bessere Überwachung der Mitarbeiter vorstellen. 

Qualifzierte Fachkräfte erwarten mehr als Geld und einen sicheren Arbeitsplatz

Führungskräftebefragung im Juni 2014

Durch die gute wirtschaftliche Lage vieler Unternehmen, haben sich gegenüber 2013 sowohl die betrieblichen Arbeitsbedingungen als auch das Betriebsklima verbessert. Daneben gibt es aber immer noch viele strukturelle Prozesse, die qualifizierte Arbeitskräfte davon abhalten können, sich langfristig an den Betrieb zu binden.

Einerseits wird von 71 Prozent der Führungskräfte die generelle Arbeitsatmosphäre in den Betrieben als konstruktiv wertschätzend und vertrauensvoll wahrgenommen. Zwei Drittel empfinden ihre berufliche Belastung als angemessen, 69 Prozent können Beruf und Privatleben gut miteinander vereinbaren.

Anerkennung von Leistung

79 %

der befragten Führungskräfte fühlen sich mit ihren Leistungen im Unternehmen anerkannt.

 

Andererseits klagt die Hälfte der befragten Führungskräfte, wie bereits in den vergangenen Jahren, über die zunehmende innerbetriebliche Bürokratie, misslungenes Krisen- und Veränderungsmanagement oder die lückenhafte und halbherzige Umsetzung der innerbetriebliche Fehler- und Innovationskultur.

Auch mit dem Verlauf ihrer persönlichen Karriere im Unternehmen sind fast 60 Prozent der Manager unzufrieden. Obwohl sie ihren Arbeitsplatz für sicher halten, fühlen sie sich nicht aktiv in ihrer persönlichen Entwicklung gefördert.


Führungskräftebefragung im Oktober 2014

Netzwerker an der Macht

Manager mindern ihre Möglichkeit, Einfluss zu nehmen, wenn sie allein auf Macht durch Aufstieg in klassisch hierarchischen Organisationen setzen.

Befragung

Innovationsdruck auf Führungskräfte in der Wirtschaft wächst

Führungskräfte in deutschen Unternehmen geraten immer häufiger in eine Sandwichposition, wenn sie die Innovationsfähigkeit ihrer Unternehmen sichern wollen weiterlesen